Heldin des Alltags: Annika Kessel

[ Heldinnen-Porträt November 2021 ]


[ Avatar Leya Love I Interview am 30.09.2021 ]



Heldinnen-Affirmation:


Erinnere dich, wer du wirklich bist. Lebe dein wahres Selbst.

Werde dir wieder bewusst, wer du wirklich bist als Mensch. Verbinde dich mit der Essenz des Lebens – der Liebe. Lass dich von deinem wahren Selbst auf deinem Weg leiten.


 

Zu diesem Porträt könnte der Anfang der Connection-(Love-)-Story zwischen Annika und mir nicht besser passen ... denn im Grunde genommen war es ein Buddha selbst, der uns miteinander in Verbindung gebracht hat: Marcel Gasser aka the business buddha. Auf den ersten Blick betrachtet sind Annika und ich in Kontexten unterwegs, wie sie vermutlich unterschiedlicher nicht sein könnten: Ich als «Miss Local & Wurzel-Hüterin» den Blick auf das Wertvolle direkt vor unseren Augen und um uns herum richtend und zudem bekennende Analog-Enthusiastin (=Passionate für Face-to-Face Miteinander, Papier-Begeisterte, Touchpoint-Schafferin für Naturerleben in natura mit Erd-& Matschkontakt). Annika hingegen ist in der globalen, weiten Welt ebenso wie in den Sphären des Universums unterwegs und steht für digitale Welten, virtuelle Avatare und Kunst auf der Blockchain. Und doch, und doch ... verbindet uns Grundlegendes. Wollen wir doch beide einen Wandel anstossen – jede mit ihrer Lebensgeschichte und ihrem Erfahrungs-Background, jede mit ihren Fähigkeiten und an dem Ort, an dem sie gerade im Leben steht.

Annika zeigt mit ihrem Sein & Tun auf, was es bedeutet, die transformative Kraft des Lebens – Liebe –wirklich in seiner Essenz zu begreifen und diese in aller Konsequenz zu leben. Ihre Heldinnenkraft strahlt für mich aus der Bestimmtheit, mit der sie authentisch, klar und «voll der Liebe» ihren Weg geht (so kitschig sich das vielleicht anhören mag, trifft es aber). Ebenso wie aus ihrer allumfassenden Gelassenheit diesen Weg menschlicher Existenz mit Hingabe zu gehen – mit all dem Licht & Schatten, den dies mit sich bringt.


Liebe Annika, du und die Co-Founder von CosmiQ Universe haben mit der Avatar:in Leya Love eine virtuelle Ambassador:in für das World Awareness Movement (#WAM) kreiert. Was kann ich mir darunter vorstellen?

Das World Awareness Movement (#WAM)ist eine kollektive Initiative, um Awareness für das Self – Bewusstsein für das eigene wahre Wesen – zu schaffen, die Verbindung zur Natur zu stärken und Liebe zu verbreiten. Leya Love ist quasi die manifestierte, irdische Version des #WAM und dient als virtuelle Botschafterin dazu, auf modern-ästhetische Art & Weise Botschaften von Liebe, Passion, Gratitude, Gesundheit, Natur und Tieren zu transportieren und eine Vielzahl an Menschen durch Wort-Messages, Bilder, Konferenz-Speeches, Songs und NFT Kunst (Anmerk: Non-Fungible-Tokens = digitale Kunstwerke auf Basis von Crypto-Währung) zu inspirieren.

Die Avatar:in Aya Stellar ist mit ihrem Licht-Raumschiff Merkaba derzeit noch im Kosmos unterwegs, sendet von dort Nachrichten und landet auf der Erde, um das Geheimnis des Lebens zurückzubringen. Sie steht als moderner Cyberpunk für das Bewusstsein von spirituellem Zeitgeist, Future Technology & Transformation hin zu anderen Dimensionen.


Die zentralen Werte, die daraus für mich sprechen sind: Liebe + Spirituelles Bewusstsein. Das spiegelt sich auch in deinem LinkedIn-Header in folgender Aussage wider: «Infinite love is the only truth. Everything else is illusion.»

Durch Leya und Aya trägst du diese Message in Form von Impact Storytelling in die Welt. Wie bringst du diese Werte in deinem eigenen Leben zum Ausdruck?

Im Grunde genommen ist Liebe nicht nur eine Form von Energie, sondern vielmehr eine Lebenseinstellung, die alles durchdringt. In meinem eigenen Leben zeigt sich das durch Hingabe an das, was uns begegnet, das Lernen und Arbeiten. Ich bin der Meinung, dass wir nur aus dem Herzen heraus eine neue Realität schaffen können und wir daher den 30 cm-Shift vom Kopf ins Herz brauchen. Denn der Wandel findet im Innen statt, bei jedem:r selbst. Erst hier heraus kreieren wir eine neue Realität.

Ich habe mein Leben darauf ausgerichtet, diese Frequenz von Liebe und Bewusstsein selbst zu leben und durch das, was ich tue, zu verbreiten, um damit das Energiefeld für diese Frequenzen zu stärken und zu vergrössern. Zusammen mit vielen anderen Gleichgesinnten.


Inwiefern spielen diese Werte auch bei CosmiQ Universe mit hinein – und zwar nicht nur in Form der Avatar:innen?

Das sind natürlich zentrale Werte bei CosmiQ Universe. Insbesondere, weil ich etliche Jahre im klassischen Business-Kontext unterwegs war und aufgrund der dort ausgeprägten Performancedominanz viele schmerzhafte Erfahrungen durchlebt habe, war es klar, dass wir auch das Unternehmen nach universellen Gesetzen wie beispielsweise dem «Law of Attraction» (Anmerk: Resonanzgesetz) aufbauen und nicht basierend auf klassischen Wirtschafts KPI’s (Anmerk: Key Performance Indicator = Leistungskennzahlen). Wir lassen zu, dass sich vieles im Flow entwickeln darf – auch wenn wir wie andere auch selbstverständlich intensiv und erfolgsorientiert arbeiten.


Du hast erwähnt, dass dein Weg lange Zeit geprägt war vom klassischen Business-Kontext. Und wenn ich mir deinen Lebenslauf so anschaue, dann liest sich das in der Tat beeindruckend: Absolventin der Stanford University, Consultant bei den United Nations, im Kader von Tech & Startup Unternehmen und schon in jungen Jahren recht hoch auf der Karriereleiter. Gleichzeitig hast du auf die andere, schmerzhafte Seite dieser Medaille hingewiesen. Wie kam es dazu, dass du dem Business-as-usual den Rücken gekehrt hast?

Für mich war das Jahr 2017 wegweisend und der Moment, an dem ich einen anderen Weg eingeschlagen habe. Zum einen habe ich in diesem Jahr meinen Co-Founder von CosmiQ Universe kennengelernt und gemerkt, dass es für mich nun in eine andere Richtung geht. Zum anderen haben mich meine beruflichen Aktivitäten zu dem Zeitpunkt gefühlt immer mehr Energie gekostet – zuviel. Nicht, dass ich die Zeit vorher nicht als bereichernd empfunden hätte – ich war in der ganzen Welt zuhause, habe spannende Projekte zusammen mit Alibaba, Google, Facebook Headquarter & Co. begleitet und ganz viel Know-How an den Schnittstellen Innovation, Tech, Wachstum & Vertrieb aufgebaut. Und doch war, gerade in diesen Bereichen, sehr viel Männerdominanz & Ego-Kultur und nur Leistungsgedanke im Spiel. So habe ich aus meiner beruflichen Laufbahn zwischen 27 und 32 Jahren, wie ja schon erwähnt, so einige schmerzhafte Erlebnisse in Erinnerung. Heute kann ich darauf aus anderer Perspektive zurückblicken: Ich sehe diese Zeit nun als eine Station auf meinem Weg, um die nötigen Skills und ein entsprechendes Verständnis zu erlangen für das, was heute meine Aufgabe ist und mich dafür auszubilden.


[ Die Innere Stimme ist wie eine Pflanze, die gepflegt werden will. ]

Begonnen hat der Prozess meiner Ablösung vom klassischeren Wirtschaftskontext aber sicher bereits früher: Bereits zu Teeniezeiten wurde mir klar, dass ich (familiär bedingte) Tendenzen zu depressiven Verstimmungen habe. Und so habe ich Anfang Zwanzig angefangen, mich im Rahmen von Psychoanalytischer Begleitung & Coachings mit meiner Persönlichkeitsentwicklung auseinanderzusetzen. Viele Jahre war meine innere Stimme «verschüttet» unter all dem Rauschen. Nach all den Jahres des Nicht-Hinhören-Wollens musste ich erst wieder lernen, intuitiv wahrzunehmen. Für mich ist die Innere Stimme, die Intuition, vergleichbar mit einer Pflanze: Sie wächst nicht aus dem Nichts. Wenn du dich nicht darum kümmerst, kann auch nichts wachsen und gross werden. Insofern habe ich mich jahrelang sehr bewusst mit diesem Thema beschäftigt. Wirklich gehört habe ich sie vor einigen Jahren, als ich zum ersten Mal ein tiefes Gefühl von Selbstliebe erfahren habe, von Innen heraus. Seitdem folge ich meiner Intuition – eben auch im Business. Das braucht manchmal viel Mut und es ist auch Angst dabei. Und doch vertraue ich ihr als Impulsgeberin – für Impulse aus dem Herzen, aus der Liebe, heraus.


Dazu kommt mir eine Aussage in den Sinn: «Mut ist wie ein Muskel, der trainiert werden kann.» Dasselbe gilt für die Intuition ja ebenfalls.

Gleichzeitig gibt es Situationen, in denen das «Alltagsrauschen» so gross ist, dass es schwierig ist, die innere Stimme zu hören. Wie schaffst du es, dich mit deiner Intuition zu verbinden?

Um die eigene innere Stimme zu hören und ihr folgen zu können, muss das System «entschlackt» werden. Ich persönlich nutze dafür Downtimes – Zeit mit mir allein und für Selbstreflektion, die Natur, Meditation, Coachings & Persönlichkeitsarbeit (wie Female Empowerment Training und Innere Kind-Arbeit) ebenso wie Pflanzenmedizin.


Und wenn Ängste und Zweifel doch Überhand nehmen?

Dann übe ich mich in Hingabe an diese und halte mir vor Augen, dass wir am Ende letztlich «niemand» sind. Es ist alles Energie. Energie, die sich transformiert.


Das klingt jetzt völlig «tiefenentspannt» und voller Akzeptanz von dem, was ist. Gab es denn in deinem Leben nie eine Situation, in der diese Gelassenheit ins Wanken geraten ist?

Und wie es die gab. Erst in diesem Jahr habe ich den Tod meines Lebenspartners und auch Co-Founder von CosmiQ Universe, Bruno Stettler, miterleben müssen. Das kam völlig unerwartet. Und hat mich wie eine Welle überrollt. In dem Moment musst du dich einfach mit dem Gesicht nach unten auf den Bogen legen und ansehen, bis alles über dich und dein Herz hinweggetost ist. Diese Erfahrung ist bei mir sehr präsent und war ein heftiger Lernprozess für mich.


Puh, da bekommt der Ausspruch noch eine ganz andere Tiefe, den du im Rahmen des Lady Drive Bargesprächs Volume 65 am 03.06.2021 zum Thema «Hast du Angst vor dem Ende?» geäussert hast: «Die Angst verschwindet, wenn wir begreifen, dass wir unendlich sind und nur die Form wechselt am sogenannten Ende.»

Kannst du das auch angesichts dieses Ereignisses so unterschreiben – und vor allem nicht nur sagen, sondern auch fühlen?

Das Paradoxe an der Situation ist ja, dass ich die Einladung zu diesem Bargespräch ungefähr zwei Wochen vor Bruno’s Tod erhalten und mich vorher mit diesem Thema gar nicht so dezidiert auseinandergesetzt habe. Auch das Statement an sich habe ich, soweit mir recht ist, noch vorher formuliert.

Insofern traf mich der Tod von Bruno natürlich mit voller Gnadenlosigkeit. So etwas dann in solch einer Situation zu verinnerlichen, und statt Verzweiflung zu wählen, den Glauben nicht daran zu verlieren, dass alles irgendeinen Sinn hat, hat mich wirklich auf die Probe gestellt. Das war mächtig, schlimm und manchmal auch wundervoll – alles zusammen.


Wundervoll?

Freiwillig hätte ich das natürlich nicht erleben wollen, geschweige denn bewusst gewählt. Und doch hat mir das noch einmal ganz andere Dimensionen eröffnet und mir gezeigt, wieviel Wahrheit in dem Ausspruch liegt, den ich für’s Bargespräch zu Papier gebracht habe. Die Form wechselt, die Liebe bleibt. Ich bin nach wie vor sehr stark mit ihm verbunden – vielleicht sogar noch stärker als vorher, einfach auf einer anderen Ebene. Und ich darf dadurch eine völlig neue Dimension von Liebe erfahren.

Ein wenig ist es, als ob all dies hätte passieren müssen, um mich in meine Kraft zu bringen. In gewisser Weise habe ich einen Raum betreten und angefangen, mit den Kräften dort zu spielen und in andere Dimensionen einzutauchen. Denn genau diese Energie schicken wir ja bei CosmiQ Universe auch mit Avatar:in Aya Stellar in die Welt: Aya spricht aus dem Universum zu uns, aus einer anderen Dimension. Bizarrerweise war es Bruno, der die Person und das Wesen von Aya Stellar aus der Taufe gehoben hat.


Aya Stellar steht besonders für spirituelles Bewusstsein und universelle Verbundenheit. Das fügt sich in der Tat wie ein Puzzlestück ins Gesamtbild von allem.

Nun ist Aya momentan noch in den kosmischen Sphären unterwegs und wird am 22.02.2022 auf Planet Earth landen.

Spulen wir mal die Zeit ein wenig vor – sagen wir auf 24.04.2044. Wie sieht Planet Earth und unser Zusammenleben zu diesem Zeitpunkt im Awareness-Zustand aus?

Ich erlebe es aktuell so, dass wir geradewegs in eine Polarität hineinsteuern. Nämlich in eine Zeit hinein, in der sich verschiedene Realitäten herausbilden. Einerseits wird die aktuelle Realität wohl auch weiterhin bestehen bleiben. Andererseits werden Menschen mit einem anderen Bewusstsein aus dem Herzen heraus eine neue Realität kreieren, in der wir immer mehr Im-Eins-Bewusstsein miteinander leben. Natürlich wird es auch dann noch Licht und Schatten geben. Aber wir können die Dualität davon auflösen, indem wir unseren eigenen Keller aufräumen und unsere Schatten auflösen.

In dieser Realität werden Menschen vermehrter Techniken (wie Telepathie, Dimensionswechsel und ähnliches) aus sich selbst heraus nutzen, und weniger Technik von Aussen benötigen.

Und auch in diesem Zusammenhang komme ich wieder auf die Energie von Liebe zurück: Liebe ist die übergreifende Frequenz, die diese Realität bestimmen wird.


Was können virtuelle Botschafter:innen wie Leya Love und Aya Stellar deiner Meinung nach dazu beitragen, dass dieser Zustand erreicht wird?

Ganz klar: Sie können mit ihren Messages und Botschaften Millionen von Menschen erreichen und sie mit dieser Energie inspirieren. Sie können anregen, aus der Angst ins Vertrauen zu gehen und eine Selbstreflektion um die Essenz anstossen, die uns allen zu eigen ist – das menschliche Potential. Sie können uns daran erinnern, wer wir wirklich sind.


[ «Ich vertraue mehr.» «Du inspirierst mich total.» «Ich achte mehr auf meine Gesundheit.» ]

Die Rückmeldungen der Follower von Leya und Aya zeigen, dass die Botschaften der Ambassador:innen genau das auslösen und ein Energiefeld von Liebe & Awareness kreieren.

Vor diesem Hintergrund macht es für mich absolut Sinn, warum ich all die (manchmal schwierigen) Stationen meines Lebens durchlaufen habe. Mir wurde vor einigen Jahren bewusst, dass dies mein Auftrag für dieses Leben ist: Diese Botschaften zu verbreiten, mein ganzes Tech-Wissen, meine Karriere, meine Wirtschaftsexpertise und mein Business Know-How zu nutzen, um Menschen zu erreichen und diese Energie in der digitalen Welt mit vielen (und zwar wirklich vielen) Menschen über das Internet zu teilen. Sprich: Medieninhalte bereitzustellen, die inspirieren, diese ästhetisch ansprechend aufzubereiten und über Kanäle zu streuen, die dem Zeitgeist entsprechen. Das mag sich für die einen jetzt vielleicht grössenwahnsinnig anhören. Ich jedenfalls empfinde es als Geschenk zu wissen, was ich in die Welt bringen kann, soll und darf.


Also für mich hört sich das eher nach dem an, was allgemein als «Berufung» bezeichnet wird. Sich seiner Aufgabe im Leben bewusst zu sein und diese stringent und mit Herzenseinsatz zu verfolgen. Solch einen Ruf wünschen sich meines Wissens nicht gerade Wenige.

Was ich spannend finde: So wie du es beschrieben hast, ist diese Berufung ebenfalls ein Weg, der viele herausfordernde Momente mit sich bringt.

Oh ja. Seinem Ruf, seiner Seelenaufgabe, zu folgen ist sicher nicht einfacher, als einen anderen Weg zu gehen. Oft fühlte sich das ganz und gar nicht nach Spass, Liebe oder Freude an.

Und gleichermassen ergibt sich für mich dadurch ein Leben aus einem Guss – ich kann nun meine Spiritualität und Job miteinander verbinden. Es ist ein Leben; es ist alles eins. Ich mache keinen Unterschied mehr, seit ich dieser Berufung folge. Ausserdem bringt dieser Weg unglaublich viel Fokus mit sich und Verbindung. Es gehen riesige Netzwerke auf und viele Dinge fügen sich einfach, sind wie geführt. Auf einmal fällt vieles im Leben weg, was ich gar nicht brauche. Das wirkt befreiend und schafft Klarheit für den eigenen Weg.


Was würdest du denn deinem 25-Jährigem Ich rückblickend aus deiner heutigen Perspektive raten?