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[ Impuls aus der Natur vom 11.02.2022 ]




Wie eine Operation am offenen Herzen, so kann es sich anfühlen, wenn wir mit unseren Gefühlen nach aussen treten.


Was gewinnen wir?

Wir zeigen uns als Mensch. Zeigen, was uns bewegt, uns antreibt, uns trifft, uns berührt.

Schaffen Connection Space, an dem andere "andocken" können, sich mit freuen, mitfühlen, teilhaben können.

Geben Vertrauens-Bildendes in die Runde und leisten einen Vertrauens-Vorschuss, indem wir Dinge ansprechen, die in uns anklingen, Freude in uns auslösen oder auch uns wütend machen oder zu Tränen rühren. Das braucht Mut. Das braucht Coeurage.


Was ist das Risiko?

Wir werden menschlich und sichtbar. Dabei fällt vielleicht hin und wieder auch der ein oder andere Span. ("Wo gehobelt wird, fallen Späne").

Schaffen offene Fläche, die zugänglich ist. Wir werden verwundbarer für Menschen, die sich diese Offenheit an Emotionen nicht zugestehen und diese ins Lächerliche ziehen.

Geben Kontrolle ab und brauchen Vertrauen. Darauf vertrauen können, dass das Gegenüber diesen Mut als solchen erkennt und nicht als Schwäche auslegt, wenn jemand seinen Gefühlen Ausdruck verleiht.


Warum ist es nach wie vor so negativ konnotiert, den eigenen Gefühlen Ausdruck zu verleihen?

Warum ist Professionalität im Job nach wie vor so sehr damit verknüpft, auch ja keine herausfordernden Gefühle zu zeigen - aka "schwach zu sein"?

Was braucht mehr Mut, sich emotional offen zu zeigen oder sich hinter einer Rolle zu verschanzen?

Was ist wahre Stärke?


Wie offen kannst du Gefühle zeigen - in Beziehungen, Freundschaften, Familie, im Job?

Was ist DEIN Risiko, dich offeneren Herzens zu zeigen?




 




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