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[ Impuls aus der Natur vom 03.09.2021 ]




Unverblümt und auf's Geradewohl hinaus:

Ich habe da so ein Ziehen im Bauch. Viele Fragezeichen im Kopf. Und ein Rumoren in der Herzgegend. ...

... wenn ich sehe, was gerade um mich herum rund ums Thema Corona passiert und in welche Richtung sich die öffentliche Meinungskultur gerade entwickelt. Von welchen Themen berichtet wird - und wie. Welche Meinungsbildungsprozesse ablaufen - und welche nicht. Wie mit Meinungsdiversität umgegangen wird - oder warum diese auch nicht kultiviert wird.


Heute, Hier und Jetzt spreche ich mal GLASKLAR aus, was mich dabei beschäftigt und umtreibt:

Ich habe wirklich Angst davor, was gerade mit uns als Gesellschaft passiert.

Ich habe Angst davor, dass wir Gräben bauen und Mauern hochziehen statt das Gespräch miteinander zu suchen und Brücken zu bauen.

Ich habe Angst davor, dass wir einander nicht mehr zuhören und verstehen (wollen) und unsere Gesellschaft in zwei Lager abdriftet statt diese Situation gemeinsam meistern zu wollen. Und zwar so, dass sich alle darin wiederfinden.

Ich habe Angst davor, dass wir dem anderen seine Ängste, Zweifel, Sorgen & Bedenken nicht mehr zugestehen (wollen) und sie abtun anstatt sich einander zuzuwenden und (mit dem Herzen) zuzuhören.


Ich ergreife hier bewusst weder Partei für die eine oder andere Meinung - und wie ich zu diesem Thema stehe, soll auch gar nicht der Gegenstand dieses Posts sein. Mir geht es vielmehr um den Prozess an sich - um das, was gerade mit uns als Gesellschaft passiert. Ein Prozess der langsamen, aber schrittweisen Abschottung ... in dem es irgendwann nur noch ein entweder ... oder, ein Für oder Wider, ein Ja oder Nein, zu geben scheint.

DAS MACHT MIR ANGST!

Glasklar gesagt!


Was liegt dir gerade auf der Zunge, das ausgesprochen werden will?

Wofür willst du deine Stimme erheben, auch wenn diese Position vielleicht nicht dem "Mainstream" entspricht?




 




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